Moers ist auf dem Weg in eine gute sportliche Zukunft

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Pressemitteilung vom 09/10/2009

Der Leitfaden für die Entwicklung des Sports in Moers steht! Nach knapp 3 Jahren Arbeit hat die Planungsgruppe das Zukunftskonzept jetzt fertiggestellt. Die wichtigsten Ergebnisse: In den nächsten Jahren sollen je drei große, zentrale und kleinere, dezentrale Sport- und Freizeitanlagen entstehen, Vereine sollten möglichst enger kooperieren, aber das eigene Clubhaus bleibt bestehen. Neben der Verwaltung haben Politik, Vertreter verschiedener gesellschaftlich relevanter Institutionen und der Stadtsportverband an diesem Prozess mitgewirkt. Das „Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung“ (ikps) hat ihn wissenschaftlich begleitet und wichtige Impulse gegeben. Am Mittwoch, 9. September, wurden den Beteiligten die Ergebnisse vorgestellt. Eine Zusammenfassung ist im Bereich „Freizeit & Tourismus“ zu finden.

Die beteiligten Personen bei der Ergebnispräsentation
Die Verwaltung hat am Mittwoch, 9. September, unter
anderem Vereinen und Kindertageseinrichtungen die
Ergebnisse des Sportentwicklungsprozesses vorgestellt.
(Foto: pst)

Zentrale und moderne Sportanlagen

Das Rheinpreußenstadion in Meerbeck und die gemeinsame GSV/MTV-Anlage sowie perspektivisch der Sportplatz Asberg sind die Standorte der größeren Plätze. In Scherpenberg, Kapellen und Schwafheim könnten generationenübergreifende Sport- und Freizeitanlagen entstehen. Bei der Glück-Auf-Kampfbahn in Repelen besteht nach der Sanierung kein Handlungsbedarf. Weitere wichtige Ergebnisse sind die Stärkung des Stadtsportverbands und die Idee einer Kindersportschule. Während hier noch Konzepte erarbeitet werden müssen, stehen in anderen Bereichen die ersten konkreten Maßnahmen an. Der GSV/MTV-Platz wird am „Solimare“ neu gebaut (ab 2010), eine neue 3-fach-Sporthalle entsteht an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Scherpenberg (ab Ende 2009) und erste Kooperationen bestehen zwischen dem MSV Moers und SC Rheinkamp sowie zwischen TV und FSV Kapellen. Doch die Sportstadt Moers ist nicht alleine eine Fußballstadt. Richtungsweisend sind die Handballspielgemeinschaft „HSG Adler“ und der bevorstehende Neubau einer Fechthalle.

Quantensprung für Moers

„Insgesamt bedeutet die Entwicklung in den letzten Monaten ein Quantensprung für Moers“, erläutert der Erste Beigeordnete und Sportdezernent der Stadt Moers, Hans-Gerhard Rötters. „Wir haben viele Dinge angestoßen, und die Vereine bewegen sich in die richtige Richtung.“ Wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit war vor allem das positive Miteinander, meint Wolfgang Fabianski, stellvertretender Vorsitzender des Sportausschusses: „Das war gute Teamarbeit. Schulen, Kindertageseinrichtungen, Vereine und Politik haben mitgearbeitet. Die Mischung stimmte.“ Unentbehrlich war für den Vorsitzenden Dr. Claus Hagemann die unabhängige und fachliche Begleitung des ikps.

Der Leitfaden für die - gute - sportliche Zukunft in Moers wird am Freitag, 18. September, in einer öffentlichen Sitzung des Sportausschusses vorgestellt.

Kontakt zur Pressestelle

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Rathaus Moers, Rathausplatz 1
Raum 1.104
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Rathaus Moers, Rathausplatz 1
Raum 1.100

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